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Der Frühjahrsputz

  • Autorenbild: Katja Melzner
    Katja Melzner
  • 4. März 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn Anfang März die Frühlingssonne scheint und die Tage wieder länger werden, haben viele von uns das Bedürfnis nach gründlicher Reinigung und Entrümpelung des Zuhauses. Der Frühjahrsputz steht an!


Eine Erklärung, die ich für das Bedürfnis, das Zuhause nach den langen Wintermonaten zu erfrischen und zu beleben, im Netz gefunden habe, ist diese: Als noch mit Holz und Kohle geheizt wurde, sind die Möbel durch den Ruß stark eingestaubt. Mit dem Frühjahr endete die Heizsaison – es lohnte sich also, in großem Stil sauber zu machen. Der Frühjahrsputz ist tatsächlich eine Tradition in vielen Kulturen.


Frühjahrsputz

Bei mir zeigt sich das große Bedürfnis, mehr zu tun als die wöchentlich Putzroutine, immer an den Fenstern. Die tiefe Frühjahrssonne offenbart den ganzen Winterschmutz.

Und genau das Fensterputzen steht laut einer amerikanischen Umfrage auch ganz oben auf der Liste der Menschen, gefolgt vom Waschen der Gardinen.


Aber bitte widersteht der Versuchung, direkt los zu putzen!


Wartet auf einen trüben Tag, denn durch die Wärme verdunstet das Wasser auf den Scheiben schneller und es entstehen Schlieren.

Und damit das Großreinemachen keine unlösbare Aufgabe für euch wird, hier ein paar Tipps:



NICHT ZU VIEL VORNEHMEN!!

Nehmt euch ein Zimmer nach dem anderen vor und beendet alle Tätigkeiten dort, bevor ihr in einem anderen Raum weitermacht. Das schafft Erfolgserlebnisse und verhindert Frust und Überforderung.


Vor dem Putzen kommt das Aufräumen und Entrümpeln.


Meine Wohnraumliebe-Aufräumtipps findet ihr hier in meinem Blogbeitrag „Wer loslässt hat beide Hände frei“.


Danach dürft ihr euch beim Staubwischen, Saugen und Feuchtwischen austoben.

Arbeitet euch von oben nach unten durch die Räume. Alles was sonst zu kurz kommt, ist dran. Lampenschirme, oberste Regalböden, große Pflanzen, Heizkörper, Kühlschrank, Tiefkühlfach, Backofen, Mikrowelle, Mülleimer, Dunstabzugshaube, Lattenrost, Matratzen ...

Wer noch mehr Anregungen braucht, der kann mal hier auf der Checkliste Frühjahrsputz von dm vorbeischauen.


Und ganz wichtig:

Belohne dich selbst für deine harte Arbeit, wenn du mit dem Putzen fertig bist!!


2 Kommentare


Ghita Nang
Ghita Nang
vor einem Tag

Hallo! Ich muss sagen, dein Artikel über den Frühjahrsputz hat mir wirklich die Augen geöffnet. Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie viel Arbeit hinter diesem scheinbar einfachen Konzept steckt. Früher dachte ich, das sei nur ein bisschen Aufräumen, aber jetzt sehe ich das ganz anders. Es ist ein echter Prozess, der Disziplin und Durchhaltevermögen erfordert, besonders wenn man damit anfängt. Ich erinnere mich noch gut an meine eigenen ersten Versuche, die oft eher chaotisch endeten. Aber du hast es auf den Punkt gebracht: Wenn man dranbleibt und die Dinge systematisch angeht, ist das Ergebnis umso befriedigender. Man spürt die investierte Mühe und das ist ein tolles Gefühl. Ich bin gespannt, welche weiteren Erkenntnisse du noch teilen wirst.…


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Jason Quang
Jason Quang
vor 2 Tagen

Vielen Dank für diesen wirklich aufschlussreichen Artikel zum Thema Frühjahrsputz! Ich bin ehrlich beeindruckt, wie klar und verständlich Sie das Thema aufbereitet haben. Es gibt ja so viele Ansätze, aber Ihre Darstellung ist wirklich wegweisend und hätte man kaum besser formulieren können. Jetzt, wo ich Ihren Beitrag gelesen habe, frage ich mich tatsächlich, wie sich das alles in der Praxis umsetzen lässt. Ich kenne einige Leute, die sich für solche Themen interessieren, und ich bin mir sicher, dass sie von Ihren Ausführungen profitieren würden. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass ein systematischer Ansatz beim Aufräumen und Ausmisten tatsächlich Wunder wirkt. Es geht ja nicht nur darum, Staub zu wischen, sondern auch darum, Platz für Neues zu schaffen, sowohl physisch…


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