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  • AutorenbildKatja Melzner

Schmutzradieren

Heute muss ich mich mal tadelnd an meine Freund:innen richten: Warum musste ich über 50 Jahre alt werden, um vom Schmutzradierer zu hören?!

Warum habt ihr mir von diesem tollen Ding nie berichtet? Mama, benutzt du den auch und hast mir nie davon erzählt?

Wie einfach wäre mein Leben gewesen, hätte ich den SCHMUTZRADIERER schon gekannt, als Kinder und Hund noch im Haus waren.



Aber nun mal von vorne und für die, die dieses Reinigungsprodukt, so wie ich bis vor kurzem, nicht kennen. Ich stand vor ein paar Tagen vor dem Regal mit den Reinigungsprodukten bei meinem Lieblingsdrogisten. Da fiel mir diese unscheinbare Packung der Hausmarke ins Auge. Schmutzradierer, 6 Stück, reinigt ohne Zusatz chemischer Reiniger. Wie soll das denn gehen, habe ich mich gefragt und an die schwarzen Streifen an der weißen Wand in meinem Flur gedacht. Verbotenerweise habe ich die unversiegelte Packung, natürlich sehr vorsichtig, geöffnet. Sechs kleine weiße, trockene Schaumstoffblöcke waren drin. Wie soll das denn gehen?


Jetzt war ich richtig neugierig geworden und bereit für ein Experiment. Den Kaufpreis von 2,35 € einzusetzen, wollte ich durchaus riskieren.

Zuhause habe ich direkt an den Streifen im Flur „radiert“. Ohne sichtlichen Erfolg!

Ich habe mich dann entschlossen, doch mal die Anwendungsanleitung zu lesen, was ich in meiner Ungeduld und meinem Hochmut (was soll ich denn über einen Schwamm lesen müssen) natürlich nicht getan hatte. Anfeuchten war das Zauberwort und dann hat es geklappt. Und wie! Ich konnte gar nicht mehr aufhören, an meinen Wänden herumzuwischen. Cooles Produkt.


Die Liste der 4 Reinigungsmittel in meinem Blogbeitrag:

muss dringend um ein Fünftes erweitert werden.

 

Das Schmutzradieren hat übrigens eine ähnlich befriedigende Wirkung wie das Reinigen mit dem Hochdruckreiniger. Ich finde, so ein Kärcher könnte durchaus in den Katalog der Heilmittel aufgenommen werden.

Viel Spaß beim Saubermachen!

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